Honda setzt mit dem CR-Z auf ein Coupé, das sich sehen lassen kann. Mit einem Einstiegspreis von 21.990 Euro passt das Modell auch in ein eher eng gestricktes Budgets. Optisch und technisch kann sich der CR-Z durchaus sehen lassen. Immerhin passt das Honda Modell zum ökologischen Gewissen. Auf diesem Weg schafft es der Honda CR-Z Sparsamkeit mit attraktiver Sportlichkeit zu verbinden. Der 114 PS starke Verbrennungsmotor wird in dem Coupé mit einem 14 PS starken Elektroantrieb kombiniert.
Durch den E-Motor soll der CR-Z vor allem sparsamer sein. Aus diesem Grund leistet er Unterstützung bei der Beschleunigung und sorgt zudem für eine Energierückgewinnung beim Bremsen. Daneben bietet der CR-Z an Bord eine Start-Stopp-Automatik. Honda bietet das Coupé mit drei Fahrvarianten an. So können Kunden zwischen den Modellen Econ, Sport und Normal wählen. Mit einem Verbrauch von gerade einmal 5,2 Litern darf allerdings nur bei der Variante CR-Z Econ gerechnet werden. In der Variante Normal beläuft sich der Verbrauch bei 100 km bereits auf 6,8 Liter.
Die Ergebnisse vom neuen Euro NCAP-Crashtest können sich sehen lassen. Gleich vier getestete PKW erhielten die Bestnote für die eigenen Leistungen. Mit von der Partie war auch der neue Honda CR-Z, der sich beim Test immerhin fünf von fünf Sternen sichern konnte. Der Honda CR-Z konnten mit seiner eigenen Leistung in mehreren Bereichen glänzen. Überzeugend war in erster Linie der gute Insassenschutz, der für zusätzliche Sicherheit sorgt. Sowohl bei einem Front- als auch bei einem Seitenaufprall sind die Fahrzeuginsassen gut gesichert.
Der Honda CR-Z bietet ebenso für kleine Insassen optimalen Schutz und überzeugt mit ESP. Doch trotz der Bestnoten musste sich der neue Honda mit manch einer Kritik auseinandersetzen. Unter anderem konnte er beim Fußgängerschutz nicht überzeugen. Hier sehen die Tester vor allem Verbesserungsbedarf bei der Frontpartie. Diese könnte gerade für Kinder und kleinere Erwachsene zum Gefahrenfaktor werden. Alles in allem konnte sich der Honda CR-Z jedoch auch an dieser Stelle gegenüber den Konkurrenten durchsetzen.
Mit dem Honda CR-Z setzt der bekannte Autohersteller Honda auf einen Hybrid-Sportler, der in erster Linie mit Sparqualitäten überzeugen kann. Die opulente Sportwagen-Schnauze gehört zweifelsohne zu den optischen Raffinessen, die das Modell zu bieten hat. Doch auch die ausgeprägte Keilform und das knackige Heck gehen für Hybridfahrzeuge bisher eher unbekannte Wege. Optisch kann der CR-Z in jedem Fall punkten. Hinsichtlich des Komforts müssen sich Besitzer jedoch mit manch einem Manko auseinandersetzen. Auch wenn der Hybrid-Sportler über Sitzreihen im hinteren Bereich verfügt, sind diese alles andere als geglückt. Bereits auf den ersten Blick gleichen sie ausschließlich einer Notlösung.
Im vorderen Bereich stößt man hingegen auf griffige Sportschalen, die den optischen Charakter des Honda CR-Z aufgreifen. Hinsichtlich des Fahrgefühls muss er sich jedoch manch einem anderen Sportwagen geschlagen geben. Immerhin versprechen die 124 PS auf dem Papier weitaus mehr als der Honda CR-Z letztlich auch einhalten kann. Als einziger in seiner Klasse präsentiert er jedoch ein manuelles Sechsganggetriebe. Mit diesem erreicht das Modell eine präzise und zugleich saubere Schaltung. Die elektrische Unterstützung macht sich beim Fahren hingegen kaum bemerkbar.