
Honda Jazz | © by flickr/ emrank
Der japanische Autobauer Honda hat in den vergangenen Tagen zwei Rückrufaktionen bekanntgegeben. Betroffen davon sind Millionen Fahrzeuge, die nun zurück in die Werkstätten müssen. Trotz der hohen Zahl der Fahrzeuge sind in Deutschland nur wenige Autos von den aktuellen Rückrufen des Herstellers betroffen. Weltweit müssen nach Angaben des Herstellers insgesamt rund eine Million Fahrzeuge zurück in die Werkstätten.
Von den beiden Rückrufen sind sowohl der Honda Jazz als auch der CR-Z betroffen. In Asien ist der Jazz als Fit bekannt. Wie Honda mitteilte, treten bei dem Jazz Probleme mit dem Schalter für die elektrischen Fensterheber auf. Durch dieses Problem können die Schalter schmelzen und schließlich Feuer fangen. In Deutschland betrifft dieses Problem nur sehr wenige Fahrzeuge. Bei dem CR-Z sorgt ein Softwarefehler für den Rückruf. In Deutschland sind davon 2.400 Einheiten betroffen. Der Softwarefehler liegt im Motormanagement des Fahrzeuges vor. Nur zwei Drittel der betroffenen Fahrzeuge wurden bereits an die Kunden ausgeliefert.

Honda Beat | © by flickr/ dave_7
Der japanische Autobauer Honda möchte künftig auch auf dem Markt der Frischluftflitzer mitmischen. Hierfür setzt der Hersteller auf den neuen Beat. Doch der Markt der Roadsters ist hart umkämpft. Wie Honda in den vergangenen Tagen erklärte, arbeitet man derzeit an einer Neuauflage des Beat. Das Original wurde bislang lediglich in Japan verkauft und stammt aus den 1990er-Jahren. In seiner Originalfassung musste der Honda Beat mit einer Länge von knapp 3,30 Metern und einem Hubraum von 0,6 Litern auskommen. Damit gehörte er zur Klasse der Kei-Cars. Als solche werden die in Japan bekannten Kleinstwagen bezeichnet.
Wie Honda bereits bekanntgab, soll die Neuauflage des Beat für Europa jedoch mit großzügigeren Maßen und mehr Leistungsstärke daherkommen. Als Basis für den Beat II hat man sich an dem Hybrid-Coupé CR-Z bedient. Bei dem Design möchte sich der Autobauer nach eigenen Angaben vor allem an der Studie OSM aus dem Jahr 2008 bedienen. Für den Antrieb setzen die Japaner auf neu entwickelte Benzinmotoren, die eine Leistung von bis zu 170 PS bieten.
Im Hause Honda laufen die Vorbereitungen für den Genfer Autosalon auf Hochtouren. Schon heute steht fest, dass der Autobauer seine Modelle für den Auftritt in Genf unter Strom setzen wird. So will Honda auf dem Autosalon ein neues Elektrofahrzeug präsentieren. Bei diesem wird es sich um eine neue Studie handeln, mit der der Autobauer zweifelsohne den Blick in die Zukunft wagt. Die Studie mit dem Namen EV Concept ist zugleich ein Vorbote für das kommende Serienauto. Dieses möchte Honda bereits im kommenden Jahr in den USA und Japan verkaufen.
Bei dem neuen Elektroauto wird es sich nach Angaben des Herstellers um einen Fünftürer handeln, der auf dem Fit / Jazz basiert. Das neue Modell wird von einem Elektromotor angetrieben. Durch ihn beschleunigt der Kleinwagen auf bis zu 144 km/h. Zugleich hat das EV Concept eine Reichweite von überzeugenden 160 km. Honda betonte, dass die Fahrer wie bei dem CR-Z auch bei dem neuen Elektrofahrzeug zwischen drei unterschiedlichen Fahrmodi wählen können. Zudem arbeitet Honda derzeit an einer Plattform für ein Plug-in-Hybridfahrzeug der Mittelklasse.
Honda bringt mit dem CR-Z ein Coupé auf den Markt, das sich bei Vergleichen nicht verstecken muss. Bei dem Modell wagt der Autobauer einen gelungenen Spagat zwischen überragender Technik und überzeugender Optik. So punktet der CR-Z mit einer hohen Effizienz, die sich an die Ansprüche dieser Zeit anpasst. Optisch wird das Coupé von Honda durch kantige und keilförmige Linien bestimmt. Mit diesem markanten Gesicht möchten sich die Japaner erneut in dem mit dem CRX besetzten Segment etablieren.
Mit Blick auf die Optik kann der CR-Z durch eine Verbindung zwischen Retro und Futurismus begeistern. So erinnert die verglaste Heckklappe an die zweite Generation des CRX. Futurismus beweist der CR-Z hingegen als Hybridmodell. Nach den Plänen von Honda wird das neue Coupé bis auf weiteres ausschließlich als Hybrid lieferbar sein. Honda hat bei dem Modell auf ein Mild-Hybrid-System gesetzt. Dieses beinhaltet einen 14 PS starken Elektromotor. Er wird durch einen 1,5-Liter-Benziner ergänzt.
Seit 1961 ist der japanische Autobauer Honda auf dem Markt präsent. In den vergangenen Jahrzehnten hat der Automobilhersteller sein Angebot sukzessive erweitert und an die sich ändernden Anforderungen angepasst. Auf diesem Weg entstand eine breite Modellpalette, mit dem der Konzern verschiedene PKW-Sparten bedient. Während Honda mit dem Jazz auf das Kleinwagensegment setzt, bedient das Unternehmen mit dem CR-Z den Markt der Kompaktsportler.
Zu den Vorzeigeangeboten von Honda gehört aktuell der Civic. Mit ihm präsentiert der Hersteller ein Hybrid-Modell, das sich in die Kompaktklasse einreiht. Der japanische Autobauer arbeitet anhaltend an der Entwicklung von Spritspartechnologien und der Hybrid-Antriebstechnik und schafft es damit immer wieder auf dem Automobilmarkt für Aufmerksamkeit zu sorgen. Zum Angebot des Herstellers gehört ebenso ein Modell in der Oberen Mittelklasse. Seit der Einführung des Legend hat sich dieses zum Top-Modell des Autobauers entwickeln können. Daneben bedient der Hersteller mit dem CR-V das SUV-Segment. Mehrfach hat Honda in der Vergangenheit seine Modelle überarbeitet.