Bereits in den vergangenen Wochen machte Honda immer wieder mit Rückrufen auf internationaler Ebene auf sich aufmerksam. Erneut muss sich der Autobauer nun einem Rückruf stellen. Davon betroffen sind jedoch ausschließlich Fahrzeuge in den USA. Insgesamt muss Honda 384.220 Fahrzeuge zurückrufen. Betroffen sind Fahrzeuge der Modelle Civic, Accord und Element. Laut der US-amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA kann aufgrund eines technischen Fehlers bei den Fahrzeugen auch dann der Zündschlüssel gezogen werden, wenn sich der Automatikhebel nicht in der Parkposition befindet.
Aufgrund des Fehlers können die Fahrzeuge wegrollen. Umfangreicher sind die Probleme bei Fahrzeugen des Modells Element. Bei insgesamt 585 Autos kann es zu Problemen beim Getriebe kommen. Betroffen ist ausschließlich der Gangwahlhebel. Weltweit musste Honda in den vergangenen Wochen rund 1 Million Fahrzeuge zurückrufen. Die Gründe waren meist verschieden. Bisher sind Fahrzeuge in Deutschland von den Rückrufaktionen ausgeschlossen. Viele betroffene Fahrzeuge finden sich hingegen in den USA.
Mit dem Honda CR-Z setzt der bekannte Autohersteller Honda auf einen Hybrid-Sportler, der in erster Linie mit Sparqualitäten überzeugen kann. Die opulente Sportwagen-Schnauze gehört zweifelsohne zu den optischen Raffinessen, die das Modell zu bieten hat. Doch auch die ausgeprägte Keilform und das knackige Heck gehen für Hybridfahrzeuge bisher eher unbekannte Wege. Optisch kann der CR-Z in jedem Fall punkten. Hinsichtlich des Komforts müssen sich Besitzer jedoch mit manch einem Manko auseinandersetzen. Auch wenn der Hybrid-Sportler über Sitzreihen im hinteren Bereich verfügt, sind diese alles andere als geglückt. Bereits auf den ersten Blick gleichen sie ausschließlich einer Notlösung.
Im vorderen Bereich stößt man hingegen auf griffige Sportschalen, die den optischen Charakter des Honda CR-Z aufgreifen. Hinsichtlich des Fahrgefühls muss er sich jedoch manch einem anderen Sportwagen geschlagen geben. Immerhin versprechen die 124 PS auf dem Papier weitaus mehr als der Honda CR-Z letztlich auch einhalten kann. Als einziger in seiner Klasse präsentiert er jedoch ein manuelles Sechsganggetriebe. Mit diesem erreicht das Modell eine präzise und zugleich saubere Schaltung. Die elektrische Unterstützung macht sich beim Fahren hingegen kaum bemerkbar.
Hybridautos haben sich mit Sparsamkeit einen Namen machen können. Doch trotz oder vielleicht auch gerade wegen dieser sind sie in der Oberklasse nur schwer zu finden. Dies möchte Honda nun ändern und setzt mit dem CR-Z auf ein Hyprid-Coupé, das sich durchaus sehen lassen kann. Im Vergleich zum familienfreundlichen Insight bietet die sportliche Alternative selbstredend weniger Platz. Allerdings ist sie auch mit wesentlich mehr Leistung ausgestattet. Das hohe Tempo und das schicke Design dürften manch einen Fahrer vom Hyprid-Coupé überzeugen können.
Doch gerade der Preis des CR-Z hat es in sich. Immerhin schlägt dieser mit 21.990 Euro mit einer deutlichen Preiserhöhung zu Buche. So ist er bereits zur Premiere 2000 Euro teurer als man zunächst vermutete. Der CR-Z orientiert sich in vielerlei Hinsicht an dem CR-X, der in den 80er und 90er Jahren für Aufmerksamkeit sorgte. So besitzt das Hyprid-Coupé eine gläserne Heckklappe, die mit einer breiten Strebe aufwarten kann. Der CR-Z präsentiert sich mit einer Länge von 4,08 m und dürfte aufgrund seiner Form vor allem beim Einparken manch ein Problem bereithalten.
Mit einem Sondermodell des Accord schafft es Honda in diesen Tagen auf sich aufmerksam zu machen. Der neue Advantage soll sowohl als Limousine als auch als Kombi zu haben sein. Überzeugend ist der deutliche Preisnachlass, bei dem Honda trotzdem nicht auf eine zusätzliche Ausstattung verzichtet. Beim neuen Sondermodell bedient sich der Autobauer als Basis an der mittleren Ausstattungslinie „Elegance“. Demnach ist er mit anklappbaren Außenspiegeln, Sitzheizung und Fußraumbeleuchtung ausgestattet. Außerdem sorgen ein Tempomat, Schaltanzeige und Multifunktionslenkrad für Komfort.
Honda beweist beim neuen Accord-Modell eine gewisse Großzügigkeit und spendiert Kunden, die sich für das Fahrzeug entscheiden, 17-Zoll-Aluräder und Parksensoren. Eine elektrische Heckklappenbetätigung rundet das Angebot des Kombis ab. Ein wenig strenger ist hingegen das Antriebsangebot, bei dem ausschließlich der Zweiliter-Benziner zur Wahl steht. Bei 156 PS verbraucht die Limousine rund 7,3 Liter. Ein wenig durstiger ist der Kombi mit 7,6 Liter. Wahlweise kann die 5-Gang-Automatik bestellt werden. Angeboten wird das neue Accord-Modell als Limousine ab 22.950 Euro. Der Kombi präsentiert sich mit einem Preis von 24.250 Euro.
Zweifelsohne präsentiert sich der Honda Accord Tourer mit einer stattlichen Figur, die einem einnehmenden Wesen gleichkommt. Besonders groß wirkt er in der Kombi-Version, die vor allem einzelnen Autofahrern im Stadtverkehr zu denken geben könnte. Der frontgetriebene Wagen vermittelt in erster Linie aufgrund seiner Größe Komfort. Immerhin bietet er mit fünf Sitzplätzen ausreichend Platz für die ganze Familie.
Im 1250 Liter großen Kofferraum lassen sich neben verschiedenen Koffern bequem die Wocheneinkäufe verstauen. Der Tourer 2.2 i-DTEC ist nicht nur die feinste, sondern auch die teuerste Variante der Modellreihe. Er verfügt über einen 2,2-Liter-Dieselmotor und kann mit einer Leistung von 150 PS aufwarten. In der Grundausstattung wird der Kombi für 37.590 Euro angeboten. Wer den eigenen Honda Accord Tourer mit Extras ausstatten möchte, muss tiefer in die Tasche greifen.
Der Accord Tourer legt eine Länge von 4,75 Metern aufs Parkett. Durch das voluminöse Heck wirkt der Kombi jedoch wesentlich größer. Bei der Ausstattung setzt Honda auf eine sich elektrisch öffnende Laderaumklappe. Zudem ist das Lenkrad mit zahlreichen Tasten und Schaltern ausgestattet, die im ersten Moment einen einfachen Überblick kaum zulassen.